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Brief von LATET

Brief des Gründers und des Geschäftsführers von LATET an alle Partnerorganisationen
Sehr geehrte Partner,
seit zwei Jahren beschäftigen wir uns mit den Folgen des COVID-19-Ausbruchs und der daraus resultierenden Wirtschaftskrise, haben unsere Aktivitäten ausgeweitet, zehntausende weitere Familien erreicht und unermüdlich daran gearbeitet, die Not zu lindern. Die Armen wurden ärmer, neue Familien gerieten in wirtschaftliche Not und laut dem alternativen Armutsbericht 2021 hat sich fast ein Viertel der Israelis nicht erholt und steht am Rande der Armut, mit der realen Gefahr in die Armut abzurutschen. Die neue „arme Mittel­schicht“.
Gleichzeitig gibt es Anzeichen für einen Wandel in der Haltung der Regierung hinsichtlich ihrer Verant­wortung für die Armuts­bekämpfung: Angefangen mit der Entscheidung von MK Meir Cohen, Minister für Wohlfahrt und Soziales
• mehr als 32Mio. $ (100 Mio. NIS) für die Verringerung der Ernährungs­unsicherheit bereitzustellen, von denen etwa die Hälfte zum ersten Mal über­haupt in den Grundhaushalt auf­ge­nommen wurde
• dann durch die Leitung einer Arbeits­sitzung zum Kampf gegen Armut und Ernährungsunsicherheit in der Knesset durch die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Wohlfahrt, MK Efrat Reytan
• und die Bereitstellung von 480 Mio. $ (1. 5 Mrd.) zur Erhöhung der Ein­kom­mens­beihilfe für ältere Menschen.
Sicher ist noch viel mehr nötig, um den Trend zu ändern und diese Probleme wirklich anzugehen. Anzustreben ist ein Regierungsplan der messbare Ziele und ein eigens dafür vorgesehenes Gremium, das sich mit diesem Thema befasst, beinhalten muss. So ist dies sicherlich ein guter Anfang.
Die Wirtschaftskrise wird uns in den kommenden Jahren noch stärker begleiten und erfordert eine makrosoziale Wirtschaftspolitik, die die Verringerung der sozialen Ungleichheiten als nationale Aufgabe angeht. Neben den Herausforderungen der Ein­dämmung der Pandemie, der Überbrückung von Gräben und der Ausmerzung von Gewalt und der regionalen Sicherheitsbedrohungen geht es auch um die Folgen der globalen Erwärmung.
Wir werden wie immer vor Ort sein und alles in unserer Macht Stehende tun, um den Bedürftigen zu helfen, uns in der Bildung zu engagieren, Werte zu vermitteln und nach Lösungen zur Veränderung der Situation zu suchen. Wir werden dazu in der Lage sein, dank unseres Sendungsbewusstseins und unserer Verantwortung, dank der wirksamen und effizienten Hilfsprogramme, die wir entwickelt haben, und dank Ihres Vertrauens und Ihrer Unterstützung für uns und unsere Partner auf diesem Weg.

Gründer von LATET Gilles Darmon
und Geschäftsführer Eran Weintrob
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